Stellungnahme zum Angebot der Stadt Thun bezüglich Räumlichkeiten für ein selbsverwaltetes Kulturzentrum

Communiqué zum Angebot der Stadt bezüglich Räumlichkeiten für ein nichtkommerzielles Kulturzentrum in Thun (3. Oktober 2012)

Der Gemeinderat hat beschlossen, ein einjähriges Pilotprojekt für ein nichtkommerzielles Kulturzentrum in Thun zu starten. Wir begrüssen diesen Entscheid und freuen uns, dass unser Anliegen, für welches wir schon lange eintreten, endlich auf breiteres Verständnis stösst.

Das Kollektiv A-Perron traf sich am 19.09.2012 mit VertreterInnen der Stadt Thun, wo wir erstmals konkrete Informationen über das Angebot erhielten. Eine Woche später, am 26.09.2012 konnten die Räumlichkeiten an der Seestrasse 20 besichtigt werden. Es handelt sich um Räume von insgesamt 155 m2 im ehemaligen Feldschlösschen Bierdepot. Wir funktionieren Basisdemokratisch, deshalb fand am darauf folgenden Montag eine Vollversammlung des Kollektivs A-Perron statt, an welcher wir ausgiebig über die Möglichkeiten sowie die Bedenken betreffend diesen Räumlichkeiten diskutierten. Wir kamen zu folgendem Konsens:

Wir können uns vorstellen im Umfang dieser Räumlichkeiten, unsere Projekte zu beginnen. Dies natürlich unter Vorbehalt der weiteren Verhandlungen, da bis jetzt betreffend Rahmenbedingungen wenige Informationen vorhanden sind. Wir betonen, dass wir am Anfang der Verhandlungen stehen, wir bauen auf eine einzige Sitzung mit der Stadt auf, welche grundsätzlich dazu diente sich gegenseitig kennen zu lernen.
Ein Diskussionspunkt ist für uns zudem die Grösse der Räumlichkeiten: Wir würden uns freuen, einige unserer Pläne und Träume endlich  verwirklichen zu können (zum Beispiel Barbetrieb, kleinere Konzerte, Filmvorführen usw.), jedoch werden nicht alle Ideen umsetzbar sein (Ateliers, Bandräume, Fotolabor usw.). Ein Kulturzentrum in einem Haus betreiben zu können ist und bleibt deshalb unser Ziel.

Das zukünftige Kulturzentrum soll Raum bieten für vielfältige Ideen und Projekte wie zum Beispiel Bar, Konzerte, Workshops, Filme, Werkstatt, Druckerei, Literaturkreis, Pingpong, Vorträge, Ausstellungen, Diskussionsabende, Infoladen, um nur einige Beispiele zu nennen. Menschen sollen sich einbringen und Verantwortung übernehmen.

Weiter gehts nun mit den Verhandlungen und mit der Ausarbeitung der Konzepte in Bezug auf die konkreten Räumlichkeiten.

Medienberichte: 

Berner Landbote: http://www.bernerlandbote.ch/aktuell/politikgesellschaft/artikelseite-politikgesellschaft/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=32407&cHash=a8584105236e24fbae41448a90aa549e

http://www.bernerlandbote.ch/aktuell/politikgesellschaft/artikelseite-politikgesellschaft/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=32406&cHash=98c35bb3424d50e2b2ed8c3f68e40c86

Thuner Tagblatt:

http://tt.bernerzeitung.ch/region/thun/Kulturzentrum-Thun-Es-darf-kein-rechtsfreier-Raum-werden/story/18910785

http://tt.bernerzeitung.ch/region/thun/Thun-schafft-Freiraum-fuer-die-Jugend/story/31369730

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